top of page

Mit dem Vermögensaufbau beginnen - in 7 Schritten

Aktualisiert: 2. Feb.


Titelbild: Schritt 1: Den Status quo ermitteln
Quelle: Mit KI generiert

Schritt 1: Den Status quo ermitteln


Dieser Artikel ist Teil einer 7-teiligen Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Vermögensaufbau.


Du möchtest endlich beginnen, deinen Vermögensaufbau und deine private Altersvorsorge selbst in die Hand zu nehmen - weißt aber nicht genau, wo oder wie du anfangen sollst? Dann bist du hier genau richtig.


Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt dir eine kompakte Übersicht darüber, was du wissen musst und welche Grundlagen du vorab schaffen solltest. Heute legen wir den Grundstein: Du ermittelst deinen finanziellen Status quo.


  1. Übersicht verschaffen


Ein klarer Überblick über die eigenen Finanzen ist das A und O eines erfolgreichen und nachhaltigen Vermögensaufbaus. Du solltest deine Einnahmen und Ausgaben kennen - und noch viel wichtiger: wissen, wofür du dein Geld tatsächlich ausgibst.


Kategorisiere deine Ausgaben in sinnvolle Kostenblöcke, zum Beispiel:

  • Wohnen

  • Lebensmittel

  • Mobilität

  • Freizeit

  • Versicherungen

  • Bildung

  • Urlaub


Dabei können dir Ausgaben-Tracking-Apps helfen. Aber auch die Führung eines klassischen Haushaltsbuchs hilft. Wichtig ist die Regelmäßigkeit.

Sich einen Überblick zu verschaffen klingt nach einer einmaligen Aufgabe, ist in Wirklichkeit aber ein Prozess. Tracke deine Ausgaben idealerweise über mehrere Monate. Danach kannst du für jeden Kostenblock einen realistischen Monatsdurchschnitt ermitteln. Erst dann weißt du verlässlich, wie viel Geld du monatlich tatsächlich benötigst und ausgibst.


Quelle: eigene Darstellung. Mit KI generiert

  1. Ausgaben priorisieren


Wie ich bereits in diesem Artikel geschrieben habe, glaube ich fest daran: Jeder kann sparen. Ob und wie viel du sparst, ist in erster Linie eine Frage deiner Prioritäten.


Stelle dir ehrliche Fragen:

  • Was ist mir wirklich wichtig?

  • Wofür gebe ich gerne Geld aus?

  • Wo verschwende ich möglicherweise Geld, ohne echten Mehrwert zu haben?


Entwickle ein Bewusstsein für deinen Konsum. Denke einen Moment nach, bevor du Geld ausgibst.

Nun nimm deine Kostenblöcke und priorisiere sie. Unterscheide dabei zwischen:

  • notwendigen Ausgaben, die dein (Über-)Leben sichern (z. B. Wohnen, Lebensmittel, Mobilität)

  • Lifestyle-Ausgaben, die der Selbstverwirklichung dienen (z. B. Freizeit, Urlaub, Kleidung, Streaming)


Lifestyle-Ausgaben gehören dazu - sie sind jedoch flexibel und anpassbar. Im Lebensstil liegt oft enormes Sparpotenzial.


  1. Die Rolle des Vermögensaufbaus in meinen Leben


Ich persönlich spare jeden Monat ca. doppelt so viel, als ich für Freizeitaktivitäten ausgebe. Mir ist langfristige Freiheit und Sicherheit wichtiger als kurzfristiger Konsum. 


Natürlich gehe auch ich aus, reise, oder habe ein Netflix-Abo. Es geht nicht um radikalen Verzicht, sondern um bewussten Konsum. Das ist meine persönliche Entscheidung. Mir gefällt der bescheidene Lebensstil.


Du musst diese Prioritäten nicht übernehmen. Vielleicht dient dir meine Sichtweise als Inspiration - vielleicht auch nicht. Jeder Mensch hat andere Werte, und das ist völlig in Ordnung. Es ist dein Leben und deine Entscheidung.


  1. Die Sinnfrage stellen


Der letzte Punkt ist essenziell: Warum willst du Vermögen aufbauen?


Ist dein Ziel:

  • Altersvorsorge?

  • ein finanzielles Sicherheitsnetz?

  • ein Eigenheim?

  • oder finanzielle Freiheit?


Was auch immer es ist: Es ist dein Ziel. Halte daran fest - besonders in schwierigen Phasen. Ein klares Ziel gibt Orientierung und Motivation.


Der Grund, warum ich mittlerweile eine Sparquote von über 30 % habe, ist folgender: Ich möchte eines Tages von meinen Dividenden leben können. Finanzielle Freiheit ist mein persönliches Ziel. Dieses „Warum“ motiviert mich, auch dann diszipliniert zu bleiben, wenn es schwerfällt.


  1. Kurzfristiger Verzicht, langfristiger Gewinn


Ein sparsamer Lebensstil ist nicht immer einfach. Verzicht fühlt sich kurzfristig unbequem an. Aber du und ich tun das nicht grundlos - sondern für ein besseres Leben in der Zukunft.


Setze dir ein klares Ziel. Frage dich, warum du es erreichen möchtest. Schreibe es auf - an einen Ort, den du täglich siehst.


Dann wirst du langfristig am Ball bleiben.


Abonniere den Newsletter, damit du keinen Teil verpasst.


Euer Dennis


Schritt 2 und 3 sind bereits online.


Im zweiten Teil geht es darum, seine Sparrate festzulegen. Den Artikel dazu findest du hier.








Kommentare


bottom of page