Mit dem Vermögensaufbau beginnen - in 7 Schritten
- Dennis Kasper
- 24. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 2. Feb.
Schritt 2: Lege deine Sparrate fest

Dieser Artikel ist Teil einer 7-teiligen Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Vermögensaufbau für Normalverdiener.
In der vergangenen Woche hast du erfahren, wie wichtig es ist, deinen finanziellen Status quo zu kennen. Du bist nun dabei, deine Einnahmen und Ausgaben zu tracken und vor allem deine Ausgaben zu priorisieren.
Falls du den ersten Teil dieser Anleitung noch nicht gelesen hast, findest du den Artikel hier.
Nun folgt der zweite Schritt deiner Planung: Lege deine Sparrate fest.
„Eine Sparrate festlegen? Klingt doch einfach.“
Vielleicht denkst du dir gerade:
Warum sollte ich darüber einen ganzen Artikel lesen?
Die kurze Antwort: Ohne diesen Schritt bewusst zu durchdenken, wirst du dein finanzielles Potenzial vermutlich nicht erkennen.
Wie du diesen vermeintlich einfachen Schritt richtig umsetzt, erfährst du jetzt.
Es ist schwieriger, als es scheint
„Ich richte einfach einen ETF-Sparplan über 50 Euro ein. Erledigt.“
So bin auch ich damals gestartet. Ich habe mir kaum Gedanken darüber gemacht, welche finanziellen Möglichkeiten ich wirklich hatte. Mein Gedanke war schlicht: Ich fange einfach mal an.
Versteh mich nicht falsch: Einfach anzufangen ist ein solides Vorgehen. Damit bist du bereits weiter als schätzungsweise 80 % der Menschen in Deutschland. Und dennoch bleibt dabei oft viel Potenzial ungenutzt.
Der Schlüssel zu erfolgreichem Vermögensaufbau als Normalverdiener ist, größer und optimistischer zu denken, als du es dir zunächst zutraust.
Spare zuerst - gib danach aus
Das Problem ist: Die meisten Menschen sparen das, was am Ende des Monats übrig bleibt.
Die Investorenlegende Warren Buffett rät jedoch zu genau dem Gegenteil: Gib das aus, was nach dem Sparen übrig bleibt.
Dieses Vorgehen zwingt dich dazu, kreativer mit deinem Geld umzugehen. Du erkennst Sparpotenziale, die dir vorher gar nicht aufgefallen sind, und beginnst bewusster zu konsumieren.
Ja, das erfordert mentale Disziplin. Und ja, es ist anfangs unbequem. Aber es lohnt sich - versprochen.
Auf die Zielsetzung kommt es an
Was lernen wir daraus? Sparen ist eine Frage der Zielsetzung.
Eine Sparrate festzulegen bedeutet nicht, am Monatsende zu schauen, was zufällig übrig geblieben ist.
Eine Sparrate festzulegen bedeutet, sich bewusst zu fragen: Wie viel bin ich gewillt zu sparen?
Idealerweise ist dein Wille stärker als deine vermeintlich „realistische“ Einschätzung. Setze dein Ziel bewusst höher. Dadurch wirst du finanziell kreativer: Du findest Wege, mehr zu sparen oder dein Einkommen zu erhöhen, und entwickelst ein neues Bewusstsein für deinen Konsum.
Sparen ist wie Zähneputzen
Oder anders gesagt: Sparen ist wie Zähneputzen - eine Routine für deine finanzielle Hygiene.
Als Kind musstest du auch erst lernen, regelmäßig deine Zähne zu putzen. Heute denkst du kaum noch darüber nach. Genau so verhält es sich mit dem Sparen: Man muss es erlernen und zur Gewohnheit machen.
Wer unbewusst konsumiert, verliert schnell den Überblick über seine Finanzen. Eine feste monatliche Sparrate - idealerweise mit einem ambitionierten Ziel - hilft dir dabei, dieses Bewusstsein zu entwickeln und dich langfristig finanziell besser aufzustellen.
Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase wird Sparen zur Selbstverständlichkeit - genau wie das Zähneputzen.
Erfahre hier wie du deine festgelegte Sparrate erreichen kannst.
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